Heidelberg
Das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, nimmt eine Doppelrolle innerhalb des DKTK ein. Es ist das Kernzentrum des DKTK und beherbergt die zentrale DKTK Koordinierungsstelle, die standortübergreifende Prozesse und Strukturen unterstützt und vernetzt. Zudem ist es, zusammen mit dem NCT Heidelberg, das lokale Translationszentrum des DKTK in Heidelberg. Das DKFZ ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und zählt zu den führenden Krebsforschungszentren weltweit. Das NCT Heidelberg vereint patientenbezogene Forschung und Patientenversorgung unter einem Dach, um neue Erkenntnisse schnell in die klinische Anwendung zu überführen.
Das DKTK Translationszentrum Heidelberg fungiert als strategischer Anker der nationalen Präzisionsonkologie, indem es als zentrale Brücke zwischen der grundlegenden Krebsforschung am DKFZ und deren klinischer Anwendung an den Universitätskliniken wirkt. In den letzten Jahren hat das DKTK seinen Fokus geschärft und sich verstärkt auf präklinisch-translationale sowie studienvorbereitende Forschung ausgerichtet. In enger Verzahnung mit der Investigator-initiated Trial (IIT)-zentrierten Mission des erweiterten NCT ist so ein nahtloses translationales Kontinuum entstanden, das sowohl die Überführung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung als auch die systematische Rückführung klinischer Beobachtungen in die Forschung (Reverse Translation) umfasst.
Den wissenschaftlichen Kern des Translationszentrums Heidelberg bilden vier DKTK Abteilungen und eine Nachwuchsforschungsgruppe. Rund 130 Personen tragen zu den Forschungsprojekten, Arbeitsgruppen, und Plattformen des DKTK bei. Unter der Koordination Heidelberger DKTK Wissenschaftler:innen wurden zahlreiche Kollaborationen initiiert und erfolgreiche translationale Forschungsprojekte ins Leben gerufen. Die Forschungsaktivitäten am DKTK Translationszentrum Heidelberg sind in fünf Schwerpunkte gegliedert: i) Datengetriebene molekulare Stratifizierung integriert hochwertige Biomaterialien aus Programmen der Präzisionsonkologie mit fortgeschrittenen Multi-Omics-Ansätzen sowie Analysen des Tumormikromilieus und Tests zur Wirkstoffsensitivität, um prognostische Marker, molekulare Signaturen und neue therapeutische Zielstrukturen zu identifizieren. Diese Aktivitäten sind eng mit den Schwerpunkten ii) Innovative Therapien, die auf die Translation molekularer und immunologischer Erkenntnisse in neue Behandlungsansätze abzielen, sowie iii) Reverse Translation, die klinische Erkenntnisse zurück in die Forschung überführt, verknüpft. iv) Präzisionsonkologische Diagnostik fokussiert auf innovative molekulare Analytik und die frühe Implementierung neuer Technologien. v) Der Schwerpunkt Prävention zielt auf innovative Präzisionsstrategien ab und nutzt molekulare Risikoprofile sowie Biomarker-basierte Screening-Ansätze zur Entwicklung personalisierter und kosteneffektiver Strategien der Krebsprävention.
Am Standort werden zahlreiche DKTK Infrastrukturen und Plattformen (ko-)koordiniert. Als Kernzentrum treibt das DKTK den Ausbau technologischer und wissenschaftlicher Infrastrukturen sowie Forschungsplattformen voran, die allen Standorten zur Verfügung stehen und die Mission der translationalen Krebsforschung stärken. Die zentrale Koordination der DKTK School of Oncology erfolgt ebenfalls in Heidelberg und konzentriert sich auf die Qualifizierung translational-arbeitender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Medical Scientists, Clinician Scientists und Datenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Partnereinrichtungen
Associated Partners:
DKFZ Vorstand

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Michael Baumann

Ursula Weyrich
Standortsprecherin & Stellvertreter Heidelberg

Prof. Dr. Christiane Opitz

Prof. Dr. Benedikt Brors
DKTK Professuren


DKTK assoziierte Professur

Prof. Dr. Christiane Opitz
DKTK Klinische Kooperationseinheiten

