Freiburg

© Uniklinikum Freiburg

© Uniklinikum Freiburg

Im Sinne einer effektiven Translationsstrategie bindet der Partnerstandort Freiburg mit dem Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) interdisziplinäre Partner aus der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung ein. Der Standort zeichnet sich durch eine hohe Kompetenz in epigenetischen Themen und gezielten molekularen Therapieansätzen aus, besonders in Zusammenhang mit hämatopoetischen Erkrankungen. Beide Kompetenzfelder werden vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg (Lehrstuhl Pharmazeutische und Medizinische Chemie) insbesondere mit dem Design epigenetisch wirksamer Inhibitoren unterstützt. Der Schwerpunkt des Standortes Standortes liegt auf der Erforschung der Tumorgenese, der Entstehung unterschiedlicher Krebserkrankungen. Freiburg koordiniert vier Forschungsverbünde: „SFB 850 - Kontrolle der Zellmotilität bei Morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung“, „SFB 992 - Medizinische Epigenetik (MEDEP) Von grundlegenden Mechanismen zu klinischen Anwendungen“, BIOSS II, Area B Suprazelluläre Systeme der Zellkommunikation sowie das Schwerpunktprogramm SPP 1463 - Epigenetische Regulation der normalen Hämatopoese und ihre Dysregulation in myeloischer Neoplasie.

Die Abteilung Medizinphysik forscht im Bereich neuester Technologien der Magnetresonanztomographie während die Abteilung Nuklearmedizin ihren Fokus auf die Positronen-Emissions-Tomographie sowie die Radiotherapie setzt. Beide Abteilungen interagieren in Dingen der Forschung eng mit der KIinik für Strahlenheilkunde.

Die Forschungsstrategie des Standorts wird unterstützt durch die Tumorgewebebank Freiburg, die FFPE Proben, kryokonservierte Proben und zunehmend auch Flüssigbiopsien einlagert. Die Tumorgewebebank unterstützte in den letzten vier Jahren 46 Forschungsprojekte, arbeitet eng mit der Bioinformatik und dem molekularen Tumorboard im Bereich molekulare Diagnostik zusammen und liefert patientenbasierte Xenograft Modelle.

Im Jahr 2015 gründete das CCCF das neue molekulare Tumorboard, um den Bereich der personalisierten Medizin zu stärken. Im Rahmen der molekularen Tumorkonferenz gibt ein interdisziplinäres Expertenteam seine Einschätzung zu den Erfolgsaussichten unterschiedlicher Therapieansätze. Dazu gehört auch die Anwendung neuartiger molekularen Therapien, von denen besonders Patienten profitieren, bei denen die Standardtherapie fehlschlägt. Frühe klinische Studien werden von einer speziellen Abteilung (ECTU) durchgeführt, die eine eigene medizinsicher Ausrüstung, ein eigenes Chemotherapie Management sowie eine Pharmakologie und Tumordokumentation besitzt.

Freiburg ist einer von jenen DKTK Partnern, die die Ganzgenom Sequenzierung (Whole Gemome Sequencing (WGS) einsetzen. Die Nachwuchsgruppe von Dr. Dr. Börries installierte zu diesem Zweck eine spezielle Bioinformatik Plattform, um die Anforderungen an die Datenanalyse des Genoms und die Entwicklung von Datenmodelle abzudecken

Standortsprecher Freiburg

DKTK Professuren und Nachwuchsgruppen

Prof. Dr. Marc Timmers

DKTK Professor für Medizinische Epigenetik, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Prof. Dr. Matthias Eder

DKTK Professor für Radiopharmakaentwicklung, Klinik für Nuklearmedizin Universitätsklinikum Freiburg