22.07.2026

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Nachwuchswissenschaftler:innen treiben die translationale Krebsforschung in Heidelberg voran

Das Heidelberger PostDoc-Symposium 2026 und die DKTK Young Academics Conference brachten über 100 Nachwuchsforscher:innen zu einem Tag des wissenschaftlichen Austauschs am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zusammen. Elf Kurzvorträge, 20 Posterpräsentationen und zwei Keynote Lectures beleuchteten innovative Ansätze aus dem gesamten Spektrum der translationalen Krebsforschung.

Am 10. Juli 2026 fand das Heidelberger PostDoc-Symposium 2026 in Verbindung mit derDKTK Young Academics Conference  am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg statt. Die gemeinsame Veranstaltung bot Nachwuchswissenschaftler:innen eine Plattform, um ihre Arbeiten vorzustellen, aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen zu diskutieren und Kontakte über Fachgebiete und Institutionen hinweg zu knüpfen.

Das Programm spiegelte die Bandbreite der aktuellen biomedizinischen und translationalen Krebsforschung wider. Elf Kurzvorträge und 20 Posterbeiträge befassten sich mit Themen, die von Präzisionsonkologie, Tumorimmunologie und neuartigen therapeutischen Strategien bis hin zur molekularen Tumorcharakterisierung, Multi-Omics und computergestützter Forschung reichten. Weitere Beiträge befassten sich mit künstlicher Intelligenz, fortschrittlichen Bildgebungs- und Modellierungsansätzen sowie Krebsprävention, öffentlicher Gesundheit und klinischer Umsetzung. Zusammen veranschaulichten sie, wie die Integration experimenteller, computergestützter und klinischer Perspektiven dazu beitragen kann, wissenschaftliche Entdeckungen in einen Nutzen für die Patient:innen zu übersetzen.

Zwei Hauptvorträge rundeten die Beiträge ab. Dr. David Gfeller, Associate Professor an der Universität Lausanne und assoziiert am Ludwig-Institut für Krebsforschung sowie am SIB Swiss Institute of Bioinformatics, hielt einen Vortrag zum Thema „Deciphering TCR specificity one epitope at a time“. In seinem Vortrag stellte er computergestützte und experimentelle Ansätze zur Untersuchung der T-Zell-Rezeptor-Spezifität sowie der Wechselwirkungen zwischen Immun- und Krebszellen vor.

Im zweiten Hauptvortrag mit dem Titel “Senescence, metabolism, and immune-based strategies for therapy-resistant cancer cells” erörterte Dr. Inmaculada Martínez-Reyes, Leiterin einer Nachwuchsforschergruppe am DKTK Partnerstandort Berlin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, wie Stoffwechselnetzwerke die Antitumorimmunität, das Ansprechen auf Behandlungen und Krebsrezidive beeinflussen. Ihr Vortrag skizzierte Perspektiven für die Entwicklung präziser immunmetabolischer Strategien gegen therapieresistente Krebszellen.

Die Short-Talks, Posterpräsentationen und Diskussionen boten zahlreiche Gelegenheiten für wissenschaftlichen Dialog und konstruktives Feedback. Durch die Zusammenführung von Forschenden aus verschiedenen Fachgebieten und Karrierestufen stärkte die Veranstaltung den interdisziplinären Austausch und förderte den Aufbau neuer beruflicher Netzwerke. Im Rahmen der Preisverleihung wurden herausragende Short-Talk- und Posterpräsentationen gewürdigt.

Das Heidelberger PostDoc-Symposium 2026 und die DKTK Young Academics Conference haben erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Nachwuchswissenschaftler:innen Sichtbarkeit zu verschaffen und ihnen eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der translationalen Krebsforschung einzuräumen.

Wir danken allen Teilnehmenden, den Referent:innen der Kurzvorträge und Posterpräsentationen, den Hauptredner:innen und den Mitgliedern der Organisationsteams sowie den Sponsoren für ihre Beiträge und ihr Engagement für einen inspirierenden Tag voller Wissenschaft, Diskussion und Networking.