02.06.2026
DruckenStefan Pfister neuer Sprecher des DKTK

„Das DKTK steht beispielhaft für die erfolgreiche Übersetzung von Grundlagenforschung in Innovationen für Patientinnen und Patienten“, sagt Stefan Pfister. „Ich freue mich riesig darauf, gemeinsam mit den Partnerstandorten die translationale Krebsforschung und den Transfer weiter voranzubringen und damit innovative, datengetriebene und personalisierte Ansätze für Patientinnen und Patienten in Deutschland und darüber hinaus noch schneller verfügbar zu machen.“
Pfister zählt international zu den führenden Experten auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie und Präzisionsonkologie. Unter seiner Mitwirkung wurden zahlreiche nationale und internationale Forschungsinitiativen etabliert, die neue molekulare Diagnoseverfahren und innovative Therapien für Krebserkrankungen vorantreiben.
Michael Baumann hatte das Sprecheramt seit 2016 inne. In dieser Zeit entwickelte sich das DKTK zu einer zentralen Plattform der translationalen Krebsforschung in Deutschland. Unter seiner Leitung wurden standortübergreifende Forschungsprogramme ausgebaut, gemeinsame Infrastrukturen geschaffen und neue präklinische Studieninitiativen etabliert.
„Ich freue mich sehr, dass mit Stefan Pfister eine wissenschaftlich herausragende Persönlichkeit die Sprecherrolle übernimmt, die neue Impulse für die nächste Entwicklungsphase des DKTK setzen wird“, erklärt Baumann. „Die vergangenen zehn Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie wirkungsvoll die enge Vernetzung von außeruniversitärer Forschung im DKFZ und weiteren Institutionen mit universitärer Medizin in führenden Universitätsklinika sein kann. Durch das Zusammenwirken von vorbereitenden präklinischen Arbeiten im DKTK und der Umsetzung in frühe akademisch getriebene klinische Studien im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) können wir in Deutschland das gesamte translationale Kontinuum im Bereich der Krebsforschung abdecken.“
Stellvertretende Sprecherin des DKTK ist seit 2025 Melanie Börries, die Direktorin des Instituts für Medizinische Bioinformatik und Systemmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. Mit der neuen Förderperiode will das DKTK seine Aktivitäten insbesondere in den Bereichen Präzisionsonkologie, Prävention, Datenwissenschaften, präklinische Translation und Transfer weiter stärken. Dabei sollen Forschungsergebnisse noch schneller in Studien und Innovationen für Krebspatientinnen und -patienten überführt werden.
QUELLE: DKFZ