22.07.2026

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3 Fragen an Florian Ingelfinger

Seit April verstärkt Dr. Florian Ingelfinger als DKTK Nachwuchsgruppenleiter zum Thema „Generative Einzelzell-Immunologie“ den DKTK Partnerstandort Freiburg. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und haben zum Kennenlernen 3 Fragen gestellt.

1. Woran forschen Sie?

Vereinfacht gesagt entwickeln wir Methoden, mit denen wir einzelne Zellen unseres Immunsystems sehr detailliert untersuchen können.
Das reicht von experimentellen Ansätzen, mit denen wir die Infiltration von Immunzellen in Tumoren analysieren und untersuchen, durch welche zellulären Interaktionen die Immunantwort gegen den Tumor ausgebremst wird, bis hin zu computergestützten KI-Methoden. Mit diesen können wir aus komplexen Einzelzellprofilen charakteristische zelluläre Fingerprints von Erkrankungen identifizieren und herausfinden, welche Bereiche des Immunsystems besonders stark betroffen sind.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf generativen KI-Methoden. Diese können beispielsweise vorhersagen, wie sich das Immunprofil einer Zelle unter einer bestimmten Therapie verändert.
In Kombination mit experimenteller Validierung nutzen wir diese Ansätze, um neue therapeutische Angriffspunkte bei Krebserkrankungen zu identifizieren und die Erkennung und Diagnose von Tumoren schneller und zuverlässiger zu machen.

2. Was gefällt Ihnen in Freiburg?

In Freiburg trifft die Expertise hochqualifizierter Immunolog:innen, Hämatolog:innen, Onkolog:innen und Computer Scientists aufeinander. Dieses multidisziplinäre Umfeld, die unmittelbare Nähe zur klinischen Versorgung und die Anbindung an die Infrastruktur des DKFZ Heidelbergs über das DKTK Netzwerk schaffen für uns ideale Bedingungen für innovative translationale Forschung, die am Ende den Patient:innen zugutekommen soll.
Und auch außerhalb des Labors hat Freiburg einiges zu bieten: Die Nähe zum Schwarzwald, zum Kaiserstuhl sowie zu Frankreich und der Schweiz macht es leicht, nach einem langen Arbeitstag die Batterien wieder aufzuladen. Tatsächlich sind mir auf Rennradfahrten durch den Schwarzwald schon einige Ideen für neue technologische Ansätze gekommen!

3. Was darf an einem guten Arbeitstag nicht fehlen?

Das gemeinsame Mittagessen mit dem Team ist für mich immer ein persönliches Highlight – genauso wie unser neu gegründeter Cold Brew Coffee Circle und spontane Brainstorming-Sessions mit unseren Labormitgliedern und befreundeten Arbeitsgruppen.
Ein festes wöchentliches Highlight sind außerdem unser gemeinsames Lab Meeting und der Journal Club mit den Teams von Tobias Wertheimer und Rouven Hoefflin. Der Austausch über neue Daten, Methoden und Ideen ist für unsere Arbeit enorm wertvoll.

Haben Sie noch etwas, was Sie über sich mit der Community teilen möchten?

Wir sind regelmäßig auf der Suche nach hochmotivierten Talenten aus der Immunologie, Onkologie und Computer Science, die unsere Vision teilen: mit neuen technologischen Ansätzen die Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen voranzutreiben.
Wenn Ihr Interesse an unserer Forschung und an einer Mitarbeit im Team habt, schreibt uns gerne einfach an! Ansonsten findet Ihr die aktuellen News über unsere Arbeit immer auf unserem X-Account, Bluesky-Account oder LinkedIn-Account.