Projektübersicht Joint Funding
PEVIDS (Personalized Tertiary Cancer Prevention)
Programm: MDEB Förderlinie: UPGRADE Projektart: Studienbegleitendes Forschungsprojekt Entität: Darmkrebs Status: abgeschlossen
Projektzusammenfassung
Ein Vitamin-D-Mangel ist mit einer schlechteren Überlebensrate bei Darmkrebspatient:innen (DKP) assoziiert, was möglicherweise auf eine veränderte Immunfunktion zurückzuführen ist.
Ziel des „Personalisierte Vitamin D Supplementation“ (PEVIDS)-Projekts war es, den Einfluss von PEVIDS auf Parameter des Immunsystems bei DKP zu bewerten. In der randomisierten, kontrollierten VICTORIA-Studie wurden 350 DKP (175 in der PEVIDS- und 175 in der Placebo-Gruppe) mit Vitamin-D-Mangel rekrutiert. Individuelle Initialdosen wurden anhand des Vitamin-D-Ausgangswerts und Body-Mass-Index berechnet, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 2.000 IE Vitamin D3 täglich über 12 Wochen.
In der Placebo-Gruppe änderte sich der mittlere Vitamin-D-Blutspiegel nicht relevant (von 33 auf 36 nmol/L). In der PEVIDS-Gruppe stieg er von 33 auf 74 nmol/L an, wodurch der Vitamin-D-Mangel zumeist behoben wurde. Der Interleukin-6 (IL-6)-Serumspiegel in der PEVIDS-Gruppe sank um 39,3 % im Vergleich zur Placebo-Gruppe.
PEVIDS hatte somit einen Effekt auf das IL-6, ein proinflammatorisches Zytokin, das bekanntermaßen mit einer schlechten Prognose bei DKP assoziiert ist.
Partnerstandorte
Heidelberg, München, TübingenKoordinierende
