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01.12.2020

Rhein-Main Cancer Retreat 2020

Bereits zum 6. Mal fand Ende Oktober das Retreat des DKTK-Partnerstandortes Frankfurt/Mainz statt und wurde nun zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Frankfurt Cancer Institute (FCI) und dem Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) Frankfurt als 2. Rhein-Main Cancer Retreat ausgerichtet.

Wie für viele Veranstaltungen in diesem Jahr kam auch für das Rhein-Main Cancer Retreat nur ein virtuelles Format für die 190 registrierten Teilnehmenden und 30 Vortragenden in Betracht und mit diesem einhergehend, eine starke inhaltliche Fokussierung und Reduktion der Anzahl an Vorträgen. Gruppiert nach den auf Entitäten ausgerichteten Forschungsschwerpunkten Akute Myeloische Leukämie, Gastrointestinale Onkologie und Hirntumoren reichten die Vorträge von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung – und zeigten gelungene Beispiele für standortübergreifende, translationale Krebsforschung. Zu diesen trugen auch zahlreiche DKTK Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Frankfurt und Mainz bei. Besonders hervorzuheben sind hierbei der DKTK Nachwuchsgruppenleiter Dr. Henner Farin, dessen Organoid-Stroma Biobank viele translationale Projekte in der Gastrointestinalen Onkologie unterstützt sowie DKTK Professor Dr. Thomas Oellerich, dessen Forschung unter anderem einen großen Beitrag zum AML Schwerpunkt am Standort leisten.

Jede Session wurde durch einen Übersichtsvortrag, der auf die Beiträge der einzelnen Forschungsverbünde einging und die Vernetzung zwischen FCI, MSNZ und DKTK Frankfurt/Mainz herausstellte, eingeleitet. Am zweiten Veranstaltungstag standen neue Technologien und Methoden der Datenintegration auf der Agenda – eine Session, in der sich unter Anderem der neu rekrutierte DKTK Professor Dr. Florian Buettner mit seinem bioinformatischen Arbeitsprogramm präsentierte. Eine abschließende Session zu „Emerging Fields“ zeigte bereits jetzt, dass in den nächsten Jahren weitere zukunftsträchtige, spannende Forschungsergebnisse zu erwarten sind.

Das Vortragsprogramm wurde durch zwei Poster Sessions ergänzt. Die Poster wurden als Videopräsentationen über die Mediengalerie der Goethe-Universität zur Verfügung gestellt. Bei 43 Postern konnten sich die Teilnehmenden in über 3,5 Stunden wissenschaftliche Daten vertiefen und mit den Präsentierenden in einem live Chat diskutieren. Hierbei waren auch die DKTK School of Oncology-Fellows stark vertreten. Den Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen gelang erfolgreich ein Blick über den eigenen Tellerrand durch die Zuteilung von „Poster Discussants“ außerhalb des eigenen Forschungsgebiets und -standortes.

DKTK-Standortsprecher Prof. Dr. Hubert Serve blickte in den Closing Remarks zufrieden auf die beiden Veranstaltungstage zurück. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigte im Nachgang den Erfolg der Veranstaltung.
 

Birgit Rosiejak, Wissenschaftliche Koordinatorin DKTK Frankfurt

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