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19.01.2018

DKTK-Symposium in Essen übertrifft Erwartungen

150 Teilnehmer diskutieren über laufende und neue Projekte in der Krebsforschung

Das 1. Essener Translationale Onkologie Symposium am Freitag, 12. Januar, übertraf die Erwartungen der Organisatoren: Rund 150 Teilnehmer tauschten sich im Medizinischen Forschungszentrum über aktuelle Aktivitäten in der Translationalen Onkologie aus. Eingeladen hatte der Partnerstandort Essen/Düsseldorf des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) alle an der Krebsforschung interessierten Ärzte und Wissenschaftler.

Prof. Martin Schuler, Sprecher des DKTK-Partnerstandortes Essen/Düsseldorf, freute sich über die große Resonanz. „Wir sind 2013 als kleines Standort-Retreat gestartet und haben uns erstmals in diesem Jahr für die komplette Fakultät geöffnet.“ Er ermunterte alle Anwesenden, parallel zu den 19 Science Talks unbedingt in den Austausch untereinander zu gehen und machte Appetit auf das „Poster Lunch“ mit 79 wissenschaftlichen Postern.

Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Essen, Prof. Dr. Jochen A. Werner, betonte die wichtige Rolle der Krebsforschung am Klinikum. „Viele Ergebnisse und Entwicklungen haben auch 2017 wieder die Leistung und die Qualität der Translationalen Onkologie am Standort Essen bewiesen.“ Den Schritt hin zum fakultätsübergreifenden Symposium begrüßte Prof. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät, ausdrücklich: „Wir messen dem interdisziplinären Austausch in der Forschung einen hohen Stellenwert bei und ich freue mich über diese wichtige Initiative.“

Das Konzept ging im weiteren Verlauf des Tages jedenfalls auf: Die gelungene Mischung aus Talks von PhD-Studierenden, die erst einige Monate am Standort sind, und Talks von erfahrenen Professoren erzeugte eine lebendige Wissenschaftsarena.

Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf ist das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) am Universitätsklinikum Essen ein Partnerstandort des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Insgesamt sieben onkologische Spitzenzentren bilden mit dem DKFZ als Kernzentrum das DKTK. Ziel des Symposiums war, neben der Darstellung laufender sowie geplanter Projekte im Bereich der Translationalen Onkologie, die optimale Vernetzung der Arbeitsgruppen des DKTK, des WTZ ,des Zentrums für Medizinische Biotechnologie (ZMB) und aller anderen an onkologischen Themen interessierten Arbeitsgruppen aus Düsseldorf und Essen.