CCP Partner im DKTK werden

©vege/fotolia.com

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Alle DKTK-Standorte sind als onkologisches Spitzenzentrum durch die Deutsche Krebshilfe ausgezeichnet worden. Sie besitzen lokale Strukturen, die für die Vernetzung und den Aufbau neuer Strukturen im Sinne der CCP Voraussetzung sind.

Die teilnehmenden Universitätskliniken verpflichteten sich in ihrer Zusammenarbeit zur Einhaltung bestimmter Richtlinien, die gleichermaßen für neue, interessierte Krankenhäuser und Institutionen ihre Gültigkeit besitzen.

Richtlinien der Zusammenarbeit

  • Die teilnehmenden Krankenhäuser klären systematisch ihre Krebspatienten über die pseudonymisierte Weitergabe von klinischen Daten und/oder Biomaterialen für die akademische medizinische Forschung auf und holen ihre informierte Einwilligung ein.
  • Sie stellen Studienprofil-Daten in geeigneter Form für das zentrale Krebsregister des DKTK bereit.
  • Sie beteiligen sich aktiv an der Harmonisierung der Daten an ihren Standorten und Qualitätssicherungsmaßnahmen.
  • Sie schaffen die notwendige IT Infrastruktur, mit der die Patientendaten und Daten zu Biomaterialien für gemeinsame Forschungszwecke zur Verfügung gestellt werden können und implementieren die Datenschutzregularien.
  • Sie laden einen schmalen und limitierten klinischen Datensatz bzw. Daten zu Biomaterial zur Unterstützung der Planung von Forschungsprojekten in ein zentrales Register hoch. Diese Datenbank dient ersten „Übersichtssabfragen“, etwa zur Häufigkeit von Patienten mit einer bestimmten Krebserkrankung oder zur Anzahl von Biomaterialproben im gesamten Konsortium, bevor umfangreiche Anträge im Rahmen einer Kollaboration gestellt werden.
  • Sie beraten über die Teilnahme an DKTK-weiten Kollaborationsanfragen.

 

Universitätskliniken und Einrichtungen, die die genannten Voraussetzungen erfüllen und Teil des CCP Netzwerkes werden möchten, werden dabei durch das CCP-Office unterstützt und beraten.